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Auftaktspiel von SC Aadorf in der SMM

Golder Raphael 30.03.2018

Die Spiele sind eröffnet, letzten Samstag hat die neue Saison der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft begonnen. In der zweiten Liga mit dabei das Raiffeisen-Team von Aadorf. Anlässlich dieser ersten Runde luden die Hinterthurgauer den Schachklub Bodan ein, um an den sechs karierten Brettern ihr bestes Schach zu spielen. Die Mannschaft wurde genauso wie letzte Saison in ihrer Erfolgskombination zusammengestellt, als sie den zweiten Platz in der Gruppe belegen konnte.

Junior Jannik Bounlom vermeldete nach kurzer Zeit einen Sieg am dritten Brett

Das der Spieler von Bodan die Eröffnung nicht genau gespielt hatte, fiel dem Junior Jannik Bounlom sofort auf. Intensives Eröffnungsstudium gehört dazu, schon wenn man sich in seinem Alter mit den erfahreneren Spielern duelliert. Diese Ungenauigkeit nutzte der junge Aadorfer aus und schränkte das Figurenspiel schon von Beginn an ein. Als dann der Bodaner einen verzweifelten Zug versuchte, kollabierte seine Stellung ganz und musste aufgeben. 1:0 für Aadorf

Volker Stief nahm das frühe Remis-Angebot an

Als Volker Stief am fünften Brett gegen die Pirc-Verteidigung keinen Vorteil erreichen konnte, musste er sogleich, nach einem kleinen Fehler, um Ausgleich kämpfen. Als sein Gegner ihm mit einem Remis-Angebot entgegenkam, war Volker froh, denn seine Königsstellung schien ihm rechte Sorgen zu bereiten. 1½:½ für Aadorf

Der unerbittlich kämpfender Karl Brunner konnte die Niederlage nicht mehr abwenden

Nach einer beidseits vorsichtig gespielten Eröffnungsphase gelang es dem Bodaner Spieler, im Zentrum Vorteile zu erlangen und nach einer geschickten Abwicklung die Qualität (Turm gegen Springer) zu gewinnen. Trotz heftiger Gegenwehr vermochte Brunner aber die Niederlage nicht mehr abzuwenden. 1½:1½

Nachdem auch Samyo gegen eine Niederlage nichts mehr ausrichten konnte, musste sich Marcel Eberle mit einem Remis zufrieden geben. Damit kam Bodan kurz vor Ende in Führung.

Marcel Eberle hatte nach der Eröffnung eine beengte Stellung, und konnte nur passiv abwarten. Glücklicherweise fand sein Gegner nicht die besten Angriffszüge, und nach dem Abtausch einiger Figuren, ergab sich ein ausgeglichenes Endspiel. Der Spieler aus Bodan bot Remis an, was der Aadorfer nach etwas Nachdenken annahm. 2:3 für Bodan

Rettender Sieg vom Mannschafts-Kapitän am letzten Brett

Nun lag es am Mannschafts-Kapitän Raphael Golder einen Sieg zu erreichen, um das Mannschaftsergebnis auszugleichen. Mittlerweile hatte Raphael nach einem wilden Opfer, bzw. Abtausch seines Gegners (Läufer gegen drei Bauern), einen leicht vorteilhafte Endspielstellung, die es genau zu spielen galt. Nach 43 gespielten Zügen und wiederholten Attacken auf seine Bauern und dem König, traf der Bodaner aber eine falsche Entscheidung. Er tauschte den Turm gegen den Springer um das Endspiel zu vereinfachen. Jedoch erkannte der Aadorfer diese strategische Fehlendscheidung und konnte seinen Gegner nach 60 Zügen und fünf Spielstunden zum aufgeben bewegen. 3:3

Abbildung 1: Hochkonzentriert die Kontrahenten am ersten Brett, links Präsident von Bodan Jürg Morf gegen Aadorfer Marcel Eberle

Aadorf – Bodan 3 :3

M.Eberle – J.Morf ½:½, M.Hirzel– S.Bounlom 1:0, J.Bounlom- J.Schmid 1:0, S.Frommherz – K.Brunner 1:0, V.Stief – J.Bahner ½:½, R.Roland – R.Golder 0-1