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SC Aadorf qualifiziert sich für Aufstiegsspiel

Golder Raphael 14.02.2018

Das klar überlegene Raiffeisenteam vom SC Aadorf konnte vergangenen Samstag wieder unter Beweis stellen, dass sie für die 3.Liga klar überqualifiziert sind. Die vielköpfige Schachmannschaft aus Aadorf konnte den fünften Sieg in Serie verbuchen und sich damit für das Aufstiegspiel qualifizieren. Dieses wird voraussichtlich im April gegen den Schachklub Wil sein, die sich gegen ihre Kontrahenten auch schon klar durchgesetzt haben.

Schneller Sieg am zweiten Brett von Karl Brunner dank eines taktischen Opfers

Karl Brunner, die schwarzen Steine führend, übernahm von Beginn weg die Initiative, was eine passive Stellung des Uzwiler Spielers zur Folge hatte. Mit einem überlegten Läuferopfer zerstörte er die gegnerische Königsstellung, gewann 2 Bauern und angesichts des unvermeidlichen Damenverlustes gab sein Gegner auf. Aadorf führte 1:0.

Taktische Geschicklichkeit lies den Gegner von Raphael Golder schneller aufgeben

Nachdem der Gruppenleiter Raphael nach der Sizilianischen Verteidigung eine aktive Stellung erzielt hatte kam es dem Aadorfer wie Gelegen, dass der Uzwiler im Anschluss zu passiv agierte. Denn anstatt die wenigen Möglichkeiten zu nutzen für ein aktives Spiel reagierte der Uzwiler Spieler nur auf die Züge des Aadorfers. Mit ein paar geschickten taktischen Manövern konnte der Aadorfer im jungen Mittelspiel schmerzlich viele Figuren rauben, sodass sein Gegner aufgab. 2:0 für Aadorf

Mit abgeklärtem Spiel führte Volker das Raiffeisen-Team in Führung

Das, scherzhaft aber liebevoll genannte Team-Maskottchen Stief, spielte am ersten Brett mit den weissen Steinen. Nach ausgeglichener Eröffnung konnte Volker Stief zu Beginn des Mittelspiels seinem Gegner einen Bauern abnehmen und diesen Vorteil in einem reinem Leichtfigurenendspiel trotz heftiger Gegenwehr seines Gegners zu einem Sieg nach 63 Zügen verdichten und damit den Mannschaftssieg sicherstellen. 3:0 für Aadorf  

Verfehlung des Routiniers führte zu dessen Verlust

Paul setzte den Gegner von Beginn an heftig unter Druck. Vor der Wahl, ein bisschen Material zugunsten einer weiteren Verstärkung des Angriffs zu opfern, entschied er sich für die weniger risikoreiche Variante und bot dem Gegner einen Damentausch an. Nach dieser Verflachung des Geschehens, und immer noch unter dem Einfluss eines schwungvollen Angriffs, versuchte Paul mit dem Holzhammer, die Partie irgendwie doch noch zu gewinnen. Nun erwies sich dieses Ansinnen aber als zu gefährlich: der Gegner kam zu einem Gegenangriff

Aadorf – Degersheim 3 :1 V.Stief – M.Rutz 1:0, R.Pilijc– K.Brunner 0:1, P.Frischknecht- H.Kleiner 0:1, R.Golder – H.-J. Lessner  1:0

Abbildung 1: Die Aadorfer links gegen die Uzwiler